Montag, 11. Juli 2016

Buchvorstellung: Die besonderen Kinder

Es war Zufall, dass ich über "Die Insel der besonderen Kinder" gestolpert bin. Schlussendlich bin froh, dass die Lektüre mich gefunden hat, denn die Geschichte hat was.

Es geht um einen Jungen, dessen Großvater mit recht haarsträubenden Geschichten aufwartet, von denen er selbst behauptet, dass sie wahr sind. Natürlich glaubt ihm keiner. Auch sein Enkel nicht. Bis er sich auf die Suche nach den Ursprüngen begibt und fündig wird.

Er schließt Freundschaft mit den besonderen Kinder und bemerkt, dass er selbst auch dazugehört.
Die Geschichte ist ein bisschen gruselig und hat ein paar Mystery-Elemente. Der Grusel bleibt dabei dezent im Hintergrund, so dass das Buch sogar für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet ist. Ich persönlich ordne diese Geschichte aber eher dem Fantasy-Genre zu.

Der Fokus liegt eindeutig in der Geschichte von Jakob (so heißt der Enkel), der sich zunächst nur zaghaft der Wahrheit nähert. Oder besser: nähern kann. Zuweilen fragt sich auch der Leser, ob sich am Ende nicht doch alles als fantastische Geschichte herausstellen würde.

Und so verlässt der Leser die bekannte Welt und taucht tief ein in die fantastische Umgebung, die Riggs wirklich hervorragend dazustellen weiß. Das Buch bleibt erzählerisch auf einem Niveau. Ganz ohne Längen und Tiefpunkte.

Nach der Lektüre hat mich das offene Ende sehr irritiert, bis ich gelesen habe, dass die Geschichte von Anfang an als Trilogie angedacht war. Der zweite Teil, "Die Stadt der besonderen Kinder", ist mittlerweile erhältlich. Der dritte Teil, Die Bibliothek der besonderen Kinder, erscheint am 02. November diesen Jahres.

Im zweiten Teil wird die Geschichte konsequent weitererzählt. Dabei bleibt der Erzählstil erhalten und die Geschichte bewegt sich weiterhin durchgehend auf hohem erzählerischem Niveau. Nun steht die Gruppe der Kinder im Vordergrund, die im London von 1940 versuchen, Hilfe für ihr verfahrende Situation suchen.

Eine Triologie, die ich nur jedem empfehlen kann, der ein bisschen was für außergewöhnliche Geschichten aus den Genres Fantasy oder Mystery übrig hat.



In dieser Woche (06.10.16) startet in Deutschland die Verfilmung des ersten Teils in den Kinos. Zu sehen zum Beispiel im Cinedom in Köln.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Bevor dieser sichtbar wird, muss er von einem Admin freigeschaltet werden. Bitte haben Sie etwas Geduld. Danke!