Montag, 18. Juli 2016

Der Traum von einer besseren Welt

Die Idee, eine Blogparade mit einem Video zu promoten, finde ich gut. Auch wenn es vielleicht ein bisschen zu seicht ist, wenn Matthias Wilke fragt, wie unser Traum von einer besseren Welt ausschaut.

Wir kennen die deprimierenden Nachrichten alle, in denen kaum von positiven Ereignissen berichtet wird. Weswegen im Heute Journal positive Beiträge oftmals sehr betont werden. Als Jugendlicher hatte ich durchaus die Einstellung gehabt, dass es unverantwortlich sei, Kinder in diese Welt zu setzen. Jetzt habe ich gleich drei.

Friede, Freude, Eierkuchen

Auch wenn die Konzentration im Aufruf der Blogparade im ersten Moment einen zu Friede, Freude, Eierkuchen aufrufen zu scheinen lässt, steckt doch ein wahrer viel ernsterer Kern dahinter. Niemand wird ernsthaft annehmen, dass er den Weltfrieden erleben wird.

In unserer Gesellschaft läuft vieles nicht so, wie es sein sollte, weswegen hier meine Träume verwurzelt sind. Das fängt bei der Förderung der Familien und Kinder an. Wir erleben so oft, wie massiv Kinder und deren Familien benachteiligt werden. Es ist nicht nur die Wohnungssituation, die hohen Kosten für die Kinderbetreuung und -ausbildung, sondern auch die doppelte soziale Belastung (siehe auf der Homepage "Eltern jammern nicht, sie klagen").

Natürlich sagen viele Kinderlose "Selbst Schuld" und vergessen dabei vollkommen, dass unsere Gesellschaft auf die Kindergeneration gründet.

Deshalb träume ich davon, dass unsere Gesellschaft kindgerechter wird und Familien und Kinder weniger angefeindet werden.
Ich denke, dass dann auch viel eher Kinder wieder Kinder sein dürfen.

Wer Kinder hat, der möchte keine verbrannte Erde hinterlassen. Bei den Renten wird es uns nicht gelingen. Aber dennoch können wir von einer nachhaltigen Welt träumen. Ich sehe die Welt nicht am Abgrund stehen, wie es unsere deutsche Düster-Presse gerne darstellt. Ich denke, dass es uns in Deutschland recht gut geht und wir Vorbilder für ein nachhaltiges Handeln sein können.

Okay, lassen wir dem Deutschen sein Auto ... aber halt, selbst in Punkto Mobilität tut sich etwas. Die jüngere Generation versteht das Auto immer weniger als Status-Symbol. Die Menschen bewegen sich mental, brechen alte Strukturen auf und lassen vielleicht so manchen Traum wahr werden.

Ich träume auch davon, dass wieder ein bisschen mehr Gelassenheit Einzug in unsere Gesellschaft erhält. Wie oft wird man an der roten Ampel angehupt oder an der Supermarktkasse angegafft, wenn es gerade mal nicht schnell-schnell geht? Wie schnell pöbeln sich die Menschen untereinander an?

Und so bleibe ich mit meinen Träumen in dieser Gesellschaft und versuche so gut es geht, meinen Teil dazu beizutragen, dass diese Träume nicht nur realistisch und umsetzbar bleiben, sondern es vielleicht auch ein stückweit werden.

Kommentare:

  1. Vielen Dank für Deinen Traum, Frank. Da sind schon wieder viele neue und schöne Gedanken drin, die sich super in das Gesamtbild einfügen :) Beim Video hatte ich auch eine krassere Variante, mit deutlich mehr Druck - hatte mich dann aber bewusst für die Seichte entschieden, um nicht auch das Drama in den Vordergrund zu stellen, sondern dem Schönen Raum zu geben. Ich habe Deinen Traum schon verlinkt und werde ihn Morgen auch auf FB verlinken.
    Liebe Grüße
    Matthias

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  2. Ich glaube es geht einfach um mehr Menschlichkeit, Wertschätzung und Ruhe, ganz insgesamt, Grüße eine Kinderlose

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