Mittwoch, 6. Juli 2016

MMI das ideale Fotoreiseequipment

Ich möchte die heutige Zeit nicht missen, in der es recht einfach ist, das Erlebte in Fotos festzuhalten. Bei meinen Eltern sah das noch ganz anders aus, so dass es von bestimmten Abschnitten meines Lebens gar keine Fotos gibt.

Mittlerweile machen Smartphones recht ordentliche Fotos. Aber die eingebauten Linsen kommen dann doch schnell an ihre Grenzen. Ich habe mir tatsächlich kürzlich noch zusätzlich eine Kompaktkamera zugelegt, um eine bessere "Immer-dabei-Kamera" zu haben.

Dennoch gibt es gerade im Bereich der Natur-, Städte- und Streetfotografie zahlreiche Situationen, in denen die Smartphones und Kompaktkameras an ihre Grenzen stoßen und ich mich ärgere, gerade eben in dieser Situation keine DSLR dabei zu haben.

Auf der anderen Seite habe ich keine Lust, kiloschweres Kameraequipment mir mit herumzuschleppen, wenn ich auf Fototour oder auf einer Urlaubsreise bin. Ich benötige also ein ideales Fotoreiseequipment. Das zu finden, ist gar nicht so einfach.

Fototasche Ja oder Nein?

Eine Fototasche scheint auf den ersten Blick gut geeignet zu sein, um sein Equipment mitzuführen, auf den zweiten Blick ist diese dann aber doch zu schwer und unhandlich. Besser ist es, wenn man sich auf einen relativ leichten Kamerabody samt Reisezoom-Objektiv einstellt. Damit lassen sich hervorragende Fotos in einer deutlich besseren Qualität als mit einem Smartphone schießen.

Gerade Tamron und Sigma haben einige Reisezoomer im Angebot, die den preislichen Rahmen nicht exorbitant in die Höhe schnellen lassen. Das Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 kostet z.B. gerade mal 300 Euro.

Lieber einen Gurt

Damit die Kamera nicht ständig am Hals getragen wird, sind Kameragurte sehr empfehlenswert. Immerhin wiegt das Gehäuse von z.B. einer Canon 60d oder 6d allein schon gut 750 g, zusammen mit dem Objektiv kommen da schon mal gerne 1000 g zusammen. Die möchte man nicht einen Tag lang im Genick baumeln lassen. Mit dem Kameragurt wird das Gewicht auf der Schulter getragen und die Kamera hängt an der Hüfte. Der Vorteil des Gurts liegt in der schnellen Einsatzbereitschaft der Kamera. Durch spezielle Haltesysteme kann die Kamera schnell gegriffen werden.

Ich selbst empfehle einen Kameragurt mit Unterarmgurt, wie z.B. den Black Rapid RS Sport oder den Sun-Sniper SSN-RB-Pro. Die Unterarmtgurte bieten einiges mehr an Stabilität, vor allem, wenn man mal ein bisschen klettert, abseits der Wege unterwegs ist oder eines der Kinder um einen herumwuselt.

Das Objektiv kann man mit einer Sonnenblende und einem Filter gut schützen, so dass man nicht ständig mit dem Objektivdeckel hantieren muss. Die Sonnenblende verhindert, dass im Gewusel das Objektiv leidet oder dass jemand oder etwas aus Versehen auf das Objektivglas drückt. Natürlich hat die Sonnenblende gleichzeitig den Vorteil, zu ihrem eigentlich Verwendungszweck gebraucht zu werden. Nämlich störende Lichtartefakte zu vermeiden, die entstehen, wenn die Sonne in das Objektiv scheint.

Zubehör

Derzeit habe ich lediglich die Kamera mit einem Reisezoom und einem Kameragurt dabei. Für kurze Strecken reicht das vollkommen aus. Wer etwas länger unterwegs ist, nimmt am besten noch einen Ersatzakku mit. Nichts ist schlimmer, als irgendwo zu stehen und darauf achten zu müssen, die Kamera so akkuschonend wie möglich einzusetzen.

Oftmals gibt es Ersatzakkus von sehr guten Zweitherstellern, so dass man nicht auf die teuren Akkus der Kamerahersteller angewiesen ist. Vorsicht aber vor Billigimitaten aus Fernost. Damit hat man in der Tat keine Freude.

Neben dem Akku bietet es sich an, mehrere Speicherkarten zu verwenden. Dies gilt umso mehr, wenn man im RAW-Format fotografiert. An einem Tag kommen schnell mehrere hundert Fotos zustande, so dass die Karte schnell voll ist. Zudem hat man so immer ein Backup in der Hand, selbst wenn man die Fotos zwischenzeitlich auf einen Reiselaptop speichern kann. Eine Redundanz kann sicherlich nicht schaden.

Damit ist man sehr gut gerüstet, um recht entspannt auf Fototour zu gehen, auch wenn ich es bei meiner letzten Tour auch mal genossen habe, einen Tag ohne Fotoapparat und nur mit dem Smartphone unterwegs zu sein.


Dieser Beitrag passt perfekt zum MMI von Frollein Pfau, in dem sich heute alles um Alcúdia dreht.



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