Donnerstag, 22. September 2016

Ein Kleidungsstück für jede Lebenslage

Im Winter funktioniert die
schwarze Jeans genauso wie...
Ich gebe zu, dass ich ein modisches und stylistisches Desaster bin. Ich halte es ein bisschen wie die Bloggerin Laura Gehlhaar, die sich in ihrem kürzlich veröffentlichen Buch als "Schwarzträgerin" geoutet hat. Da kann ich mithalten. In meinem Kleiderschrank tummeln sich schwarze Klamotten. Da verwundert es wenig, dass (m)Ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage, eine schwarze Jeans ist.

In dieser Blogparade fühle ich mich ein bisschen wie der Hahn im Korb, aber ich denke, dass ein schwarze Jeans für jedes Geschlecht ideal ist. (Das zeigt auch der Beitrag Bling Bling Over 50, in dem eine eine schwarze Stoffhose die Hauptrolle spielt).

Für jeden Look

Geboren als robuste Arbeitskleidung ist sie in der Freizeit ein zuverlässiger Begleiter. Das gilt vor allem, wenn man kleine Kinder hat und man sich mehr auf Knien rutschend als stehend oder sitzend fortbewegt. Die Jeans ist robust genug, um nicht direkt den (Spiel)Einsatz mit Löchrigkeit zu belohnen. Als Freizeitlook passt nahezu jegliches Oberteil zu einer schwarzen Jeans, wobei ich mich auf die T-Shirt-Variante festgelegt habe. Wenn die Temperaturen demnächst wieder sinken, kommt der klassische Hoody ins Spiel.

Als Mischung zwischen Freizeit- und Business-Look habe ich noch vor einiger Zeit das Polo-Shirt gewählt. Das geht sowohl als Langarm- wie auch in der Kurzarm-Variante. Als Schwarzträger gab es hier noch keine farblichen Variationen. Diese kamen dann erst mit dem klassischen legeren Business-Look: Die schwarze Jeans mit dem Hemd (ohne Krawatte).

Jeans und Hemd ist (zumindest in meinem Umfeld) zu Standard-Business-Outfit "mutiert". Selbst die Geschäftsführung wählt diese Variante - inklusive des Senior-Chefs. Und in diesem Outfit bin ich meinem Schwarzträgertum untreu geworden, denn nun haben sich auch helle Hemden zu meinem klassischen schwarzen Gesamtlook dazugesellt.

Für jede Temperatur

...im Sommer (mit Kind auf
dem Arm -> deshalb die
krumme Körperhaltung)
Was ich an den Jeans aber besonders schätze, ist die Temperaturunabhängigkeit. Ich kann die Jeans locker bis -10°C anziehen, bevor es mir darin zu kalt wird. Fallen die Temperaturen darunter, dann muss ich unter die Jeans noch eine lange Unterhose o.ä. drunter ziehen. Aber auch das ist kein Problem, denn diese bleibt unter einer Jeans unsichtbar. Zum Glück sind solche negativen Temperaturextrema im mittlerwen Westen von Deutschland dann doch sehr selten.

Auf der anderen Seite kann ich eine Jeans auch ohne Probleme bei +30°C anziehen, ohne dass meine Beine im Schweiß ertrinken. Der kommt dann eher von oben. Da ich auf der Arbeit kaum in kurzen Hosen erscheinen kann, ein angenehmer Umstand.

Einzig einer kräftigen kalten Brise kann eine Jeans nicht so gut standhalten. Aber damit kann ich leben.

(fast)
Okay, in der Überschrift habe ich das fast gestrichen. Aber es gab tatsächlich eine Lebenslage, in der ich keine schwarze Jeans angezogen habe. Bei meiner Hochzeit habe ich selbstverständlich keine schwarze Jeans getragen. Aber das war vor neun Jahren und tatsächlich das einzige Mal. Okay, an  heißen Tagen ziehe ich in der Freizeit dann doch eine kurze Hose an ...

Wer ebenfalls (s)ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage zeigen möchte, kann noch bis zum 31. Oktober 2016 an der Blogparade mitmachen.

1 Kommentar:

  1. Danke für Deinen Beitrag zu der Aktion. Klasse, dass auch ein Mann dabei ist!

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