Mittwoch, 5. Oktober 2016

eBooks lesen

Seit ich angefangen habe eBooks zu lesen und auch Rezensionen von Erstlingswerken zu verfassen, stoße ich immer wieder auf Vorbehalte anderer Leser gegenüber eBooks. Das häufigste Argument ist, dass es zu kompliziert ist und dass ein eBook-Reader zu teuer sei.

Mittwochs mag ich (eine Blogreihe der Frollein Pfau) mal zeigen, wie simpel es sein kann, ein eBook zu lesen.

Dabei ist es mittlerweile vollkommen platformunabhängig, wo und wie eBooks gelesen werden können. Es ist nicht zwingend ein eBook-Reader notwendig, um eBooks zu lesen. Allerdings sei direkt angemerkt, dass es die komfortabelste Art ist, ein eBook zu lesen und dem Lesen eines Papierbuchs am ähnlichsten kommt.

eBook-Formate

Es gibt grundsätzlich zwei eBook-Dateiformate. Auf der einen Seite Amazon mit dem Dateiformat mobi und den Rest der digitalen Welt, die das Dateiformat epub verwenden. Relativ selten werden eBooks als pdf veröffentlicht.

Lesen kann man alle drei Formate auf jedem digitalen Endgerät. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Smartphone mit dem Betriebssystem iOS, Android oder Windows Mobile als Lesegerät verwendet wird oder ein Notebook oder MacBook.
Lediglich die eBook-Reader sind untereinander nicht kompatibel. Ebenso nicht kompatibel sind die unterschiedlichen Verkaufsplatformen. Ein Buch bei Amazon gekauft, kann auch nur mit Amazon-eBook-Readern, Amazon-Apps oder im Browser gelesen werden.

Rechteverwaltung

Manche eBooks sind digital geschützt, andere nicht. Die digital geschützten eBooks können nur auf den vom Anbieter angebotenen Reader gelesen werden. Stellen Autoren ihre Werke als Rezensionsexemplar zu Verfügung, so sind die meist ungeschützt und können quasi überall gelesen werden.

Viele Gedanken muss man sich aber ansonsten nicht machen. Man muss sich als Leser lediglich auf eine Verkaufsplatform festlegen. Um die Rechteverwaltung muss man sich dann keine Gedanken mehr machen.

eBook Reader

Auch wenn man eBooks quasi überall lesen kann, so empfiehlt es sich, einen speziellen eBook-Reader zu kaufen. Ich persönlich empfehle, bei den beiden Platzhirschen der Branche zu bleiben. Diese sind auf der einen Seite der Tolino und auf der anderen der Kindle von Amazon.

Diese Reader sind recht leicht und man kann ungezählte Bücher drauf speichern. Gebraucht sind die Einsteigergeräte schon für wenig Geld zu haben. Neugeräte gibt es ab ca. 50-70 Euro. Oftmals gibt es sie zusätzlich im Angebot.

Die Unterschiede zwischen den Geräten finden sich im Detail. Ein beleuchtetes Display ist ein Feature über das man ernsthaft beim Kauf in Erwägung ziehen sollte (womit das Gerät dann gut 100 Euro kostet), damit auch im Dunkeln gut gelesen werden kann.

Fazit

Ich bin von den eBooks begeistert. Ich kann unzählige Bücher immer dabei haben und bin vor allem auf Reisen immer lesebereit. Gleichzeitig verstauben und vergilben in meinen Regalen keine Bücher mehr und ich muss keine Bücher in den Altpapiercontainer werfen, was mir irgendwie immer noch in der Seele wehtut. Das Löschen eines eBooks geht viel leichter von der Hand, vor allem auch, weil ich es jederzeit wieder herunterladen könnte, wenn ich denn wollte.

Zumindest in meinem Fall lese ich wieder deutlich mehr, seit ich auf digitale Bücher umgestiegen bin und kann jedem dieses Format nur wärmstens ans Herz legen.



Dieser Beitrag ist der Auftakt zu einer kleinen Reihe, in der ich nach und nach ein paar Informationen rund um das Format eBook geben möchte, um Neulingen den Einstieg einfacher zu machen.

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