Mittwoch, 7. Dezember 2016

Blogparade: Kindern vorlesen


Mittwochs mag ich vorlesen. Ich lese selbst nicht nur viel, sondern auch zusammen mit meinen Kindern. Alle Kinderbücher, die bisher hier vorgestellt wurden, habe ich mit meinen Jungs gelesen. Da passt die Blogparade von Kuchen, Kind und Kegel recht gut, in der es eben um jenes Thema geht.

Bücher waren bei uns immer schon ein Thema gewesen. Dabei hat sich das Leseverhalten mit den Kindern durchaus gewandelt. Das ist nämlich nicht nur vom Alter des Kindes abhängig, sondern auch davon, ob es ein Geschwisterkind ist oder nicht. Als vor acht Jahren unser Größter das Licht der Welt erblickt hat, gab es als erstes Fühlbücher.

Die ersten Bücher, die er zuerst mit uns und dann auch alleine angeschaut hat, waren die Pappbilder-Bücher "Kennst du das?" aus dem Fischer-Duden-Kinderbuch-Verlag. Die Motivauswahl war zwar hin und wieder fragwürdig, wenn z.B. ein amerikanisches Feuerwehrauto zu sehen ist und kein deutsches, aber den Jungs hat es Spaß gemacht.

Abendrituale

Recht schnell hat sich bei uns ein Abendritual durchgesetzt, dass wir seit Jahren umsetzen. Die Jungs essen zu Abend, machen sich bettfertig und dann lesen wir in einem Buch. Allerdings selten alle zusammen in einem, denn der Altersunterschied zwischen dem Jüngsten (2,5) und Ältesten (8) sind dann doch zu groß.

Und obwohl der Achtjährige schon selbst lesen kann, liebt er es, wenn ich ihm aus den Büchern vorlesen. Dabei versuche ich natürlich das Vorlesen so interessant wie möglich zu gestalten. Eine richtige Betonung der Sätze ist natürlich selbstredend, aber ich versuche zudem durch das Verstellen der Stimme, der Geschichte ein besondere Note zu verleihen.

Empfehlungen für die Kleinsten

Welche Bücher können wir empfehlen? Ich versuche mal ein paar Bücher zu nennen, die zum einen noch erhältlich sind und die zum anderen von allen dreien mit Vorliebe gelesen wurden. Ich verlinke direkt zu Amazon mittels Sponsorlinks.

Wie schon erwähnt, waren diese kleinen Bücher der Renner bei unseren Jungs. Die Bilder kann man sich sehr gut mit den Kindern anschauen und die Bücher lassen sich zur Not auch von den Kindern alleine angucken.
Es gibt zwei Mitmachbücher, die unsere Jungs super fanden. Ich gebe zu, dass diese Bücher nicht so mein Fall waren und ich die nicht so gerne vorgelesen habe. Aber was macht man nicht alles für die Kinder?

Diese Bücher werden beim Lesen gedreht, gerüttelt und geschüttelt. Vermutlich ist es das, was den Kinder Spaß macht, und mir eben nicht.
Dieses Mitmach-Buch heißt auch gleich so und hat lediglich die drei Farben als Grundlage. Für dieses Buch sollten die Kinder tatsächlich nicht zu alt sein, denn interessanterweise unterliegen die Kleinsten einer "optischen Täuschung".

Okay, es ist nicht wirklich eine optische Täuschung im klassischen Sinne, aber wenn man auf einer Seite auf einen Punkt drückt und auf der anderen Seite "erscheinen" dann andere Punkte, dann verstehen die Kleinsten das als direkte Folge.

Empfehlungen für Kleinkinder


Man kann vom Grüffelo halten, was man möchte: dieses Buch, sowie das Grüffelokind haben unsere Jungs geliebt. Aktuell ist unser Jüngster noch immer im Grüffelofieber, aber selbst der Sechsjährige hört sich manchmal die Geschichte noch gern an.

Wer dieses Buch doof findet, sollte mal einen Blick auf "Wo ist Mami?" werfen. Dieses Buch war bis vor kurzem sein Favorit gewesen.
Nulli und Priesemut gehören ebenfalls zu unseren Evergreens durch "alle (Kinder-) Generationen" hindurch. Es gibt mittlerweile unzählige kleine Geschichten, die alle recht gut ankamen und lange Zeit quasi zum Vorleseritual dazugehörten.

Ich weiß gar nicht, wieviele Bücher von den beiden mittlerweile erschienen sind, aber bisher waren alle sehr lesenswert.
Ja, dieses Buch ist mir schon über den Weg gelaufen, bevor ich Kinder hatte und ich fand es sehr komisch. Ein Buch, das sich nur mit den Fäkalien von Tieren beschäftigt?

Meine Kinder haben aber alle drei dieses Buch geliebt und wollten unbedingt wissen, wer dem kleinen Maulwurf auf den Kopf gemacht hat.

Empfehlungen für 6-8-Jährige



Ja, in unserem Bekanntenkreis wurden diese Diskussionen geführt. Müssen wir bei der "Merchandisierung" der Kinder mitmachen? Warum muss überall ein Drache Kokusnuss oder ein Käpt'n Sharky drauf sein?

Aber es sind nun mal schöne Geschichten zum Vorlesen und später auch zum Selbstlesen. Wir können beide Reihen empfehlen, wobei tatsächlich bisher alle Bücher bei allen Kindern gut ankamen.

Zu beiden Reihen gibt es zudem sehr gute Hörspiele, die vor allem die beiden großen gern rauf und runter hören.
Etwas weniger bekannt dürfte die Geschichte von Käpten Knitterbart sein. Aber dennoch ist dieses Buch herrlich geschrieben und ist noch immer der Favorit unseres Mittleren.

Es gibt mit Käpten Knitterbart auf der Schatzinsel lediglich ein weiteres Buch von Knitterbart.

Kinderbuchklassiker

Es müssen ja nicht immer die neusten Bücher sein, die Kinder faszinieren. Obgleich der alten Sprache, machen auch ältere Werke den Kindern Spaß. Der Räuber Hotzenplotz gehört sicherlich dazu. Aber auch die anderen Werke Preußlers, wie z.B. "Der kleine Wassermann" oder "Das kleine Gespenst" haben den Jungs sehr gefallen.



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