Donnerstag, 8. Dezember 2016

Blogparade: meine ersten PC-Spiele

Was habt ihr früher am PC gespielt? Diese Frage stellt Heinz in seinem Blog im Rahmen einer Blogparade.

Das erste Spiel, mit dem ich auf einem PC in Kontakt geraten bin, war Doom. Das war im Frühjahr des Jahres 1995. Ein Spiel, das ein neue Spielegenre gründen sollte. Die Ego-Shooter. Damals hatten die Spiele eine deutlich länger Halbwertszeit, bis sie als veralten galten, denn Doom war noch immer in aller Munde, obwohl es schon Ende 1993 veröffentlicht wurde.

Das Doom aus dem Jahre
2016 vermittelt ein
erstaunliches wie
seinerzeit das Original
Damit erweitere ich die Blogparade ein wenig, denn bei mir lautet die Frage nicht, was ich vor 10 Jahren, sondern was ich vor 20 Jahren gespielt habe. Denn es sollte bis zum Jahr 1996 dauern, bis ich meinen ersten PC kaufen konnte und dann auf diesem Rechner selbst zu den virtuellen Waffen gegriffen habe.

Neben Doom war es Duke Nukem 3D, die den Weg auf meine Festplatte gefunden hatten. Auf einem hochmodernen und unverschämt teuren 486er (gesprochen vier-sechundachziger).

Ein erstaunlich gutes Retro-Feeling kommt übrigens mit dem neusten Doom auf. Das spielt sich tatsächlich fast so wie damals die ersten beiden Teile.
Die erste Revolution kam dann aber eindeutig mit Quake. Was für ein geniales Spiel. Ultraschnell und gerade im Multiplayer bei so manchem frustfördernd. Den Multiplayer gab es damals nur über LAN, denn Onlinezugänge waren rar, langsam und teuer.

Ohne Blut


Quake 4 ist auch heute noch
spielbar, während ältere Titel
zu verpixelt auf den hochge-
züchteten Rechnern sind.
Damals war die BPjS noch im "Indizierungswahn". Alle bisher genannten Spiele wurde ebenso indiziert wie später auch Quake III Arena, Unreal oder Unreal Torunament. Allesamt wirklich sehr gute Shooter bis hin zum bahnbrechenden Half-Life, aus dem das legendäre Counterstrike hervorging, das bekanntlich auch heute noch aktiv ist. Aber es gab natürlich auch Spiele, die gänzlich auf Blut verzichteten.

Descent gehört sicherlich dazu. Ein Spiel, bei dem so manchem Spieler schlecht wurde. Aber mit einem genialen Spielprinzip, an das sich heutzutage ebenso keiner mehr traut wie an das ebenso geniale Dungeon Keeper, in dem man endlich richtig böse sein durfte.

Descent war deshalb derart genial, weil man wirklich durch alle Ebenen eines Level spielen und denken musste. Durch die Schwerelosigkeit musste man aus jeder Richtung mit Gegnern rechnen. Leider ist das Spiel heutzutage auch viel zu verpixelt, auch wenn es Versionen gibt, die unter Windows 7 oder 8 lauffähig sind.
Das gleiche gilt für Dungeon Keeper, das es kürzlich sogar kostenlos gab. Diese etwas andere Aufbausimulation ist zwar unter Windows 10 lauffähig, macht aber wirklich keinen Spaß mehr. Kein Wunder, denn früher wurden diese Spiele auf einem 15"-Röhrenmonitor gespielt.

Die neuen NFS-Titel kommen
nur selten an die wirklich
sehr guten ersten beiden
Teile heran.
Aber auch der erste Ableger der Need for Speed-Reihe machte unverschämt viel Spass. Das Geschwindigkeitsgefühl war phänomenal und man konnte es sogar im LAN spielen. Nur wenige Teile der Serie kommen an die ersten beiden NFS heran. Es waren reine Arcade-Racer ohne Tuning und Open World.

Grundsätzlich war allerdings die Wiederspielwert der Spiele deutlich höher. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich diese Spiele gespielt habe. Bei Doom könnte ich vermutlich auch heute noch sagen, hinter welcher Ecke welches Monster lauert. Das hat sich sicherlich geändert. Zumindest für mich persönlich, denn nach Gründung einer Familie bleibt deutlich weniger Zeit für dieses Hobby, das ich aber noch immer pflege.

Und allen Unkenrufen zum Trotz: der PC ist noch lange nicht tot und gerade für die schnellen Shooter mehr als prädestiniert.



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