Mittwoch, 11. Januar 2017

Ein Besuch im Zoo ...

In den Ferien haben wir endlich einen Programmpunkt den Kindern erfüllt, den wir schon lange Zeit unternehmen wollten. Wir sind ein den Duisburger Zoo gefahren. Dieser Zoo kann eine Besonderheit aufweisen: Er gehört zu einem von zwei Zoos in Deutschland, die über ein Delfinarium verfügen.

Die Delfinshow ist sicherlich ein Highlight des Besuchs
Das Delfinarium ist ohne Frage umstritten. Auf der eigens erstellten Homepage des Zoos kann man sich darüber informieren, wie der Zoo die Haltung der Delfine ins rechte Licht rücken möchte.

Wer ein wenig googelt, wird auch die Gegenstimmen finden, die sich gegen eine Haltung von Delfinen in Zoos aussprechen.

Ich muss gestehen, dass wir noch immer arg zwiegespalten sind, nachdem wir uns ein eigenes Bild vom Delfinarium gemacht haben.

Aber das betrifft natürlich grundsätzlich die Haltung von Tieren in Gefangenschaft. Vor allem dieser Zoo in Duisburg ist schon recht betagt. Und dieses Alter sieht man ihm ebenso an, wie dem Kölner Zoo, den wir regelmäßig aufsuchen.

Ich möchte aber gar nicht an dieser Stelle eine Diskussion vom Zaun brechen, wie sinnvoll Tiergärten oder Zoos sind (oder so manches Haustier in einer Großstadt). Kinder sind davon unabhängig von den Tieren fasziniert. Es ist und bleibt ein beliebtes Ausflugsziel mit Kindern, Tiere zu beobachten - egal, ob im Zoo oder in Wildparks.

Was auf jeden Fall geblieben ist, war der Eindruck, denn eine solche Definschau bleibt durchaus in Erinnerung. Die Tiere haben ihre erstaunlichen Fähigkeiten gezeigt und wenn mal ein Delfin etwas anderes im Sinn hatte, dann sind eben weniger in die Luft gesprungen. Es wurde also kein Tier genötigt, bei der Show mitzumachen und der Weg in die Nachbarbecken, die für die Zuschauer unzugänglich sind, war immer geöffnet.

Unsere Jungs beobachten den Flussdelfin
Natürlich gibt es in dem Zoo auch andere Tiere zu entdecken. Wie zum Beispiel die Flussdelfine im Tropenhaus "Rio Negro". Eigentlich war es nur einer, wobei wir nicht wissen, ob es mehrere Tiere in diesem Becken gibt oder gab.

Ebenfalls in diesem Haus gibt es "freilaufende" Tiere, wie zum Beispiel kleine Affen, die den Besuchern auch schon mal nahe kamen. Unsere Jungs waren begeistert.

Uns selbst hat ein wenig die Autobahn gestört, die den Zoo in zwei Teile schneidet.
Klar, wir waren im Winter im Zoo, als jegliches Grün nicht vorhanden war, das sicherlich die Fahrgeräusche der Autobahn ein bisschen mehr dämpfen kann. Ob es dadurch deutlich lauter war, vermögen wir nicht zu sagen. Auf jeden Fall war das Dauerrauschen der sechsspurigen Autobahn deutlich störend zu hören.

Vieles an diesem Zoo hat uns an den Kölner Zoo erinnert. Nicht nur die Größe war in etwa ähnlich, auch die Gehege waren in einem ähnlichen Zustand. Es gibt immer wieder neu gebaute Gehege, die nach neusten Erkenntnissen gebaut wurden. Und es gibt Gehege, deren Alter man recht deutlich sieht und in denen eine artgerechte Tierhaltung vielleicht noch nicht so umsetzen konnte, wie man es bei Neubauten machen würde.

Die Tiger waren recht agil und sind durch das Gehege gelaufen und gesprungen
Am Ende war es ein schöner Ausflug für alle, auch wenn uns immer der Gedanke durch den Kopf spukt, dass Tiere in Gefangenschaft eigentlich nicht sein müssen.

Auf der anderen Seite gibt es kaum eine andere Möglichkeit für uns Menschen (und vor allem für Kinder), die Vielfalt der Natur zu sehen und zu begreifen.

Für einen Tagesausflug ist dieser Zoo gerade richtig, wenn man denn alle Tiere anschauen möchte. Im Winter machen die Tierhäuser allerdings schon um 16 Uhr zu - immerhin eine halbe Stunde eher als in Köln.

Von Köln aus fährt man nicht sonderlich lange und die Kinder konnten viele Tiere sehen und entdecken. Das Delfinarium mit seiner Show, die mindestens zwei Mal am Tag stattfindet, ist sicherlich ein Highlight im Duisburger Zoo.

Ob man selbst den Zoo durch seinen Besuch unterstützen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir hatten schon den Eindruck, dass die Tiere einen gesunden und lebhaften Eindruck hinterlassen haben. Aber das ist nur die Einschätzung von uns laienhafter Zoobesucher, die allerdings auch schon so manches Trübsal gesehen haben.



MMI steht für Mittwochs Mag Ich. Eine Aktion von Frollein Pfau. Dort gibt es heute ein "Rote Beete Carpaccio", das ich vielleicht mal ausprobieren werde.

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