Mittwoch, 10. Mai 2017

Der Drachenfels: Immer wieder ein Familienausflug wert


Wer im Rheinland wohnt, kennt ihn natürlich. Der Ort, an dem der bekannte Siegfried aus der Nibelungensaga den legendären Drachen erschlagen hat: Der Drachenfels mit seiner markanten und weithin sichtbaren Burgruine auf dem Gipfel.

Dass dies auf keiner wissenschaftlichen Erkenntis beruht, ist für den Besucher ebenso wenig von Belang, wie die Tatsache, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo der Name "Drachenfels" überhaupt seinen Ursprung hat. Viel schöner ist es, die Wissenschaft beiseite zu schieben und sich vorzustellen, als wäre man an einem mystischen Ort.

Wer den "klassichen" Aufstieg wählt, der kommt an der Nibelungenhalle vorbei, die zu Ehren von Richard Wagner erbaut wurde. In dieser Halle kann man sich bei Klängen von Wagners "Ring des Nibelungen" die Bilder von Hermann Hendrich anschauen, auf denen die Sage bebildert dargestellt wird.

Kleinere Texte an den Bildern erklären die komplette Sage in Kurzform, so dass auch (größere) Kinder folgen können.


Der Ausflug in diese Halle lohnt sich aber nicht nur wegen der Halle selbst, sondern auch wegen des angegliedertes Reptilienzoos, in dem es einiges zu sehen gibt. Auf dem Weg dorthin kann man in der Drachenhöhle einen schönen Drachen bewundern, so wie er in der Sage beschrieben wird.


Der Aufstieg kann ohne Probleme zu Fuß auch von kleineren Kindern bewältigt werden. Unser Jüngster hat mit seinen drei Jahren den Aufstieg ohne größere Probleme bewältigt. Der Eselsweg ist übrigens noch immer gesperrt, so dass die Wanderer einen kleinen Umweg laufen müssen.

Neben dem "klassischen" Weg, gibt es noch zahlreiche Alternativrouten auf und rund um den Drachenfels, so dass auch erfahrenere Wanderer längere Strecken laufen können.

Oben angekommen, wird der Wander mit einem herrlichen Blick über die Mittelgebirge und sogar bis nach Köln belohnt. Ein schöner Ort zum Verweilen. Wer sich auf dem Gipfel stärken möchte, kann dies in dem Restaurant machen, in dem Standard-Fast-Food-Kost zu Touristenpreisen gereicht wird.


Über gut erschlossene Wege sind dann auch die paar Meter noch bis zur Burgruine geschafft.


Mit Kindern empfiehlt sich natürlich eine Fahrt mit der Drachenfelsbahn - eine Zahnradbahn, die regelmäßig von der Talstation zum Gipfel fährt (und wieder zurück). An so einem schönen Tag, wie wir ihn erlebt haben, sogar im 15-Minuten-Takt.

Da Kinder gerne bergab rennen, empfiehlt sich der Aufstieg zu Fuß und die Abfahrt mit der Bahn. So kommen alle auf ihre Kosten und die Kinder freuen sich den ganzen Aufstieg auf die Fahrt mit der Bahn.

Der Drachenfels ist mit Kindern immer einen Ausflug wert. Auch mit Kinderwagen gelingt der Aufstieg, der zur Not auch in der Bahn mitgenommen werden kann.



Dieser Beitrag ist verlinkt mit MMI Nummer 198 von Frollein Pfau.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Bevor dieser sichtbar wird, muss er von einem Admin freigeschaltet werden. Bitte haben Sie etwas Geduld. Danke!